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Die Krankheit hinter sich lassen und das Leben wieder aufnehmen, sich erneut Ziele im Leben setzen und sie verfolgen - das ist häufig einfacher gesagt als getan. Für viele Patientinnen ist dabei das Wichtigste, wieder die gewohnten Aufgaben in Familie und Beruf zu übernehmen: Die überstandene Krankheit ist nicht der Mittelpunkt des Lebens, aber sie kann zu neuen Einsichten und Erkenntnissen im Umgang mit dem Körper und seinen Grenzen führen.
Eine Krebspatientin hat die Endlichkeit des Lebens nachdrücklicher erfahren als andere Menschen. In der Folge lebt sie oft bewusster und entscheidet klarer, welche Ziele für sie wichtig sind und welche weniger. Nicht selten erleben Krebspatientinnen auch viel intensiver, wie wertvoll ein fürsorglicher Umgang miteinander ist, und nicht selten können sie dies auch ihrer Familie, Freunden und Arbeitskollegen vermitteln. Die Rückkehr in den Alltag ist ein erster Schritt, das Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Berücksichtigen Sie dabei ausreichend Zeit für Entspannung und Bewegung und planen Sie umsichtig.
Der Arzt als Ansprechpartner
Der behandelnde Gynäkologe steht der Patientin in der Regel weiterhin als Ratgeber zur Seite. Er berät sie, wenn sie Fragen zum richtigen Verhalten nach der Operation hat, bei Problemen mit der Prothese oder bei Fragen zum Brustaufbau, zur Lymphödemprophylaxe, bei Problemen mit Partnerschaft und Sexualität. Fragen Sie nach allem, was Sie wissen möchten. Er wird sich ein genaues Bild von Ihren Beschwerden machen und Ihnen dann zu einer Therapie raten. Diese kann auch psychotherapeutischer Art oder der Rat zum Kontakt zu Selbsthilfegruppen sein. Vielleicht ergänzt er seine Beratung um verschiedene Arten der Entspannungsmöglichkeiten. So ist es möglich, die Auswirkungen der Brustkrebserkrankung zu lindern und zurück in ein erfülltes Leben zu finden.
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